Urteil gegen Daria Losik

Die belarusische Oppositionelle Daria Losik wurde vergangene Woche zu zwei Jahren Haft verurteilt. Ich verurteile die Verurteilung aufs Schärfste. Sie ist ein weiterer Akt der Rechtlosigkeit durch die Willkür-Justiz der belarusischen Diktatur.

Daria ist eine mutige Stimme für ein demokratisches Belarus. Sie setzte sich unermüdlich für die Freilassung ihres seit Juni 2020 unschuldig inhaftierten Mannes, dem Journalisten Ihar Losik, ein. Daria Losik war dabei eine laute Kritikerin des Lukaschenka-Regimes und soll nun durch dieses Unrechtsurteil mundtot gemacht werden. Das wird nicht gelingen. Die Solidarität mit Daria ist ungebrochen und wir werden solange laut bleiben bis alle politischen Gefangenen freigelassen werden.

Ich fordere die unverzügliche und bedingungslose Freilassung von Daria und Ihar Losik. Ihre vierjährige Tochter braucht ihre Eltern. Die belarusische Demokratiebewegung braucht so starke Stimmen wie Daria und Ihar Losik.  

Ich stehe weiterhin fest an ihrer und der Seite aller Belarus*innen, die sich unter Inkaufnahme größter Gefahren für Freiheit und Demokratie und damit gegen das Unrechtsregime in Belarus einsetzen. Ich werde weiterhin dafür streiten, dass alle politischen Gefangenen aus den Gefängnissen und Folterkammern freigelassen werden.

Laut der belarusischen Menschenrechtsorganisation Viasna sind derzeit 1444 Menschen inhaftiert, denen nur aufgrund ihres politischen Engagements für ein demokratisches Belarus langjährige Haftstrafen drohen. Über ein durch die NGO Libereco organisiertes parlamentarisches Patenschaftsprogramm habe ich die Patenschaft für Daria und Ihar Losik übernommen.

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